Brustkrebs kurz erklärt: Eine Frau mit Fahrrad im Wald
Brustkrebs
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Brustkrebs kurz erklärt

Brustkrebs (Mammakarzinom), eine Tumorerkrankung der Brust, ist die mit Abstand häufigste Krebserkrankung bei Frauen weltweit.

30% aller Krebsdiagnosen bei Frauen entfallen auf Brustkrebs. In der Schweiz erkranken jährlich ca. 6 000 Frauen daran, wobei 80% der Brustkrebspatientinnen über 50 Jahre alt sind. Auch Männer sind betroffen. Mit nicht einmal einem Prozent der Diagnosen kommt Brustkrebs bei ihnen aber sehr selten vor. Brustkrebs kann invasiv oder nicht-invasiv sein: Bei einem invasiven Mammakarzinom sind die Krebszellen bereits in das umgebende Gewebe eingedrungen. Beim nicht-invasiven Brustkrebs ist der Tumor hingegen lokal begrenzt.

 

Prognose bei Brustkrebs

Dank moderner Diagnoseverfahren, sowie einem guten Früherkennungssystem in der Schweiz, lassen sich Brusttumore heute frühzeitig erkennen, wodurch die Überlebensrate kontinuierlich gestiegen ist. Mediziner bezeichnen Brustkrebs, der sich auf die Brust beschränkt oder nur in wenige benachbarte Lymphknoten gestreut hat, als «frühen Brustkrebs». In diesem Stadium ist dieser heilbar. Auch bei «lokal fortgeschrittenem Brustkrebs», bei dem der Lymphknotenbefall bereits ausgedehnt ist oder der Tumor eine kritische Grösse erreicht hat, ist eine vollständige Heilung noch möglich. Haben sich bereits Tochtergeschwulste in anderen Körperregionen gebildet, spricht man von «metastasiertem Brustkrebs», der nicht mehr heilbar ist. In diesem Stadium ist die Therapie darauf ausgerichtet, das Tumorwachstum zu bremsen, Symptome zu lindern und eine gute Lebensqualität der Patientinnen so lange wie möglich zu erhalten.

 

Früherkennung ist wichtig

Es gilt: Je früher Brustkrebs entdeckt wird, desto höher sind in der Regel die Heilungschancen. Eine effektive Form der Früherkennung ist die Selbstuntersuchung der Brust. Wie das geht, kann man hier nachschauen:

Mehr zur Brust Selbstuntersuchung.

Journalistin: Catherina Bernaschina